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SONDERWALDRESERVAT EICHWALD
 
Durch das Schaffen eines Sonderwaldreservats können nicht nur Tier-, sondern auch schützenswerte Baumarten unterstützt und gefördert werden. Da unser Gebirgswald grösstenteils von Nadelbäumen dominiert wird, ist uns auch der Erhalt von bereits vorhandenen Laubholzbeständen sehr wichtig.

Das Sonderwaldreservat Eichwald befindet sich unterhalb von Castiel und umfasst eine Fläche von 20ha, welche sich von der Plessur bis hinauf ca. 1000 m. ü. M. erstreckt. Das warme, trockene Klima an diesem Südhang ermöglicht ein besonders gutes natürliches Wachstum der Eiche. Auch andere ökologisch wertvolle Baumarten wie beispielsweise Föhre, Nussbaum, Vogelbeere oder Bergahorn verjüngen sich auf diesem Standort gerne und gut.

Seit dem Jahr 2012 wird der Eichwald in regelmässigen Abständen von uns bewirtschaftet und gepflegt.

 
  • In unbehandelten Flächen schaffen wir mittels kleinen Holzschlägen Platz und Licht für Verjüngung und optimales Wachstum.
  • Wir halten bestehende Einzelschütze zum Schutz gegen Wildverbiss frei.
  • Bei unseren Eingriffen schonen wir die anderen standortheimischen Baumarten.
  • Müssen wir aufgrund ungenügender Naturverjüngung Eichen pflanzen, verwenden wir dazu primär die Naturverjüngung von anderen Standorten innerhalb des Sonderwaldreservats.
  • Zusammen mit dem Bergwaldprojekt bauen wir fortlaufend einen Begehungsweg, damit das Sonderwaldreservat für die anfallenden Pflegearbeiten gut erschlossen ist.
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